08.01.2019 – Daniel Johannsen und Graham Johnson

Franz Schubert: Schwanengesang

Dienstag, 08. Jänner 2018

19:30 Uhr – Ehrbar Saal, Mühlgasse 30, 1040 Wien

Daniel Johannsen, Tenor
Graham Johnson, Klavier

Franz Schubert Schwanengesang

Nach seiner „Schönen Müllerin“ vergangener Saison wird sich Daniel Johannsen diesmal Schuberts „Schwanengesang“ widmen. An seiner Seite mit Graham Johnson wieder einer der versiertesten Liedbegleiter unserer Zeit.

Website: http://www.danieljohannsen.com/index2.htm

Daniel Johannsen

Als Sohn des protestantischen Pfarrers Wolfgang und der Religionsprofessorin Ilse Johannsen wuchs Daniel Johannsen in Markt Allhau im Burgenland auf. Mit sieben Jahren wurde er Klavierschüler an der Oberwarter Musikschule, dann wechselte er zu Martin Hopfmüller (Ordinarius für Evangelische Kirchenmusik an der Grazer Musikhochschule).

Seine Oberstufenjahre verbrachte Johannsen am Evangelischen Musikgymnasium. Er begann in Oberschützen ein Kirchenmusikstudium, das er an der Wiener Musikuniversität fortsetzte (Orgel bei Alfred Mitterhofer, Chor- und Ensembleleitung bei Johannes Prinz und Johannes Hiemetsberger, Komposition bei Wolfgang Sauseng) und legte die 1. Diplomprüfung 1999 ab. Seit 1998 war er Mitglied und Solist des Arnold Schoenberg Chores und des Concentus Vocalis Wien. Als Gesangslehrerin hatte er Margit Fleischmann Klaushofer. 2005 schloss er seine Studien – Lied und Oratorium bei Robert Holl, Opernschule bei Ivan Parik und Reto Nickler ab.

Graham Johnson

Johnson kam bereits als 17-Jähriger nach London, um dort an der Royal Academy of Music zu studieren. Unter seinen Lehrern sind insbesondere Gerald Moore und Geoffrey Parsons zu erwähnen. Mit 22 Jahren wurde Johnson 1972 als Pianist zu Peter Pears’ erster Meisterklasse in The Maltings herangezogen, was ihn auch mit Benjamin Britten in Kontakt brachte und zu einem wesentlichen Impuls wurde, seine Laufbahn als Liedbegleiter zu begründen.

1976 gründete er gemeinsam mit den Sänger(inne)n Felicity Lott, Ann Murray, Anthony Rolfe Johnson und Richard Jackson den Songmakers’ Almanac, um bis dahin vernachlässigtes Repertoire von klavierbegleiteter Vokalmusik wieder aufzuführen. Dies führte über die nächsten Jahrzehnte zur Erarbeitung von über 250 verschiedenen Liederabend-Programmen.