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Das Bestreben der Stadtinitiative Wien ist es, den akkustisch idealen Ehrbar Saal mit Konzerten von Klassik bis Jazz wieder verstärkt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Seit 2005 fanden etwa 250 Konzerte der Stadtinitiative Wien im Ehrbar Saal statt.

Der Ehrbar Saal wurde im Jahre 1876 von dem Klavierfabrikanten Friedrich Ehrbar in der Mühlgasse 30, 1040 Wien errichtet. Er war damals neben dem großen Musikvereinssaal (der Brahms Saal war ursprünglich als Unterrichtsraum konzipiert) der einzige ausschließlich Konzertzwecken gewidmete Saal in Wien. 1911 wurde die Galerie zugebaut und der Saal bekam seine heutige Form.

Um die Jahrhundertwende traten hier zahlreiche der bekanntesten Musiker dieser Zeit auf, wie Johannes Brahms, Anton Bruckner, Max Reger, Pietro Mascagni, Josef Helmesberger, Ignaz Brüll und Gustav Mahler. Auch der erste Teil von Arnold Schönbergs “Gurreliedern” fand hier am 14. Januar 1910 gemeinsam mit anderen Werken des Komponisten seine Uraufführung.

Seit damals hat der Saal eine wechselvolle Geschichte durchgemacht: er diente während des ersten Weltkrieges als Lazarett und war Lager einer Tischlerei, bis er 1946 mit einem Konzert der Wiener Philharmoniker unter Rudolf Moralt feierlich wiedereröffnet und seiner ursprünglichen Bestimmung wieder übergeben wurde.

In den letzten 30 Jahren wurde es um den Ehrbar-Saal jedoch etwas ruhiger.

Seit 2005 finden in diesem Saal wieder regelmäßig Konzerte mit namhaften Musikern und Schauspielern statt.

2010 erhielten die Konzerte der Stadtinitiative Wien den Kulturförderpreis „Apassionato“ von Ö-Ticket.